Dow Rampages als "Hidden Capital Flight" verrät Chinas Handelskriegsangst


Der Dow tobte am Freitag in Richtung eines titanischen Gewinns, nachdem Präsident Donald Trump den Grundstein für ein Handelsabkommen mit „Early Harvest“ zu legen schien, das kleinere Meinungsverschiedenheiten lösen und eine weitere Eskalation des transpazifischen Zollkriegs verhindern sollte.

Neben dem Optimismus hinsichtlich eines möglichen Handelsabkommens ergab ein neuer Bericht, dass Chinas „Flucht vor verstecktem Kapital“ einen Rekordwert erreicht hat, da die US-Zölle die Wirtschaft in Aufruhr versetzen.

Dow Skyrockets als Handelsgespräche Fortschritt

Die US-Aktienindizes stiegen an der Eröffnungsglocke am Freitag. Der Dow Jones Industrial Average (INDEXDJX: .DJI) stieg um 333,24 Punkte oder 1,26% auf 26.829,91. Der Dow scheint nun bereit zu sein, die Woche trotz starker Verluste am Montag und Dienstag im positiven Bereich zu schließen.

Die wöchentliche Kerze des Dow schlug nach dem massiven Glockensprung am Freitag grün um. | Quelle: Yahoo Finanzen

Der S & P 500 (INDEXSP: .INX) stieg um 35,07 Punkte oder 1,19% auf 2.973,20. Der Index war Anfang der Woche unter 2.900 gefallen. Zehn der elf Primärsektoren verzeichneten Zuwächse, angeführt von Finanzwerten (+ 1,76%), Industriewerten (+ 1,76%) und Technologie (+ 1,61%).

Der Nasdaq (INDEXNASDAQ: .IXIC) führte den Markt an und stieg um 105,78 Punkte oder 1,33% auf 8.056,56.

Peking und Washington bereiten die Voraussetzungen für einen „Early Harvest“ -Handel vor

Der Dow und seine Kollegen liefen schneller als Präsident Trumps Treffen mit dem chinesischen Vizepremier Liu He, Pekings wichtigstem Handelsunterhändler.

Trotz früherer Zweifel erwarten die Anleger nun, dass in der Handelsrunde von dieser Woche – der 13. seit Beginn des Handelskrieges – ein sogenannter "Early Harvest" -Handel abgeschlossen wird, der kleinere Probleme angeht und gleichzeitig heikle Fragen für künftige Diskussionen hinterlässt.

Laut mehreren Berichten wird die Teilvereinbarung voraussichtlich einen zuvor diskutierten Devisenhandel, verstärkte Agrarkäufe und eine Aussetzung neuer Zölle beinhalten – einschließlich zweier Zollrunden, die nächste Woche und im Dezember in Kraft treten sollen.

Selbst ein eingeschränktes Handelsabkommen wäre an der Wall Street zu begrüßen, obwohl die vorherigen Zollklauseln Peking und Washington nicht näher gebracht haben, um das volle Handelsabkommen zu erreichen, mit dem die Anleger lange gerechnet haben.

Die chinesische Hauptstadtflucht stieg 2019 um 19%

Die Wall Street ist optimistisch, dass die USA und China in naher Zukunft ein begrenztes Handelsabkommen schließen werden. | Quelle: Spencer Platt / Getty Images / AFP

Peking hat versucht, eine Haltung der Stärke beizubehalten und Trumps politischen Zirkus gegen ihn einzusetzen. Der Handelskrieg hat die schwächelnde chinesische Wirtschaft jedoch weiter unter Druck gesetzt.

Vor diesem Hintergrund meldet Bloomberg, dass Chinas "Hidden Capital Flight" im ersten Halbjahr 2019 auf ein Rekordhoch von 131 Milliarden US-Dollar angestiegen ist, als Anwohner nicht erfasste Transaktionen nutzten, um strengen Kapitalkontrollen zu entgehen und Wohlstand aus dem chinesischen Markt zu schaffen.

In der chinesischen Zahlungsbilanz wurden im Durchschnitt in der ersten Hälfte der letzten Jahre „Nettofehler und -auslassungen“ von rund 80 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Die Abwertung des Yuan hat jedoch dazu geführt, dass mehr Einwohner Geld vor der Küste parken.

Insgesamt wird geschätzt, dass China bis Juli 226 Milliarden US-Dollar abfloss, ein Anstieg von 19% gegenüber dem Vorjahr.

Konsumentenstimmungsdaten werden mehr Einblick in die Lage der US-Wirtschaft geben

Der heutige US-Wirtschaftskalender dreht sich um die Veröffentlichung des Consumer Sentiment Index der University of Michigan um 10.00 Uhr MEZ. Das Verbrauchervertrauen hat in den letzten Monaten nachgelassen, und im August fehlten die Schätzungen der Ökonomen bei weitem. Analysten prognostizieren einen Wert von 92, ein leichter Rückgang gegenüber dem revidierten September-Druck von 93,2.

Eric Rosengren, Präsident der US-Notenbank in Boston, wird auf dem American Economic Challenges Symposium um 13:15 Uhr ET sprechen. Rosengren zählt zu den hawkischsten Wählern des FOMC und lehnte beide Zinssenkungen ab, die die Bank bei ihren letzten beiden politischen Treffen beschlossen hatte.

Das nächste FOMC-Treffen findet Ende Oktober statt, und der Markt hat eine signifikante Wahrscheinlichkeit einer dritten Zinssenkung in Folge eingepreist.

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Dieser Artikel wurde bearbeitet von Sam Bourgi.

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